Glorantha

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Dies ist eine Einführung in die Fantasy-Welt. Sie ist für Spieler gedacht, die im Königreich Sartar spielen. Solltest du in einem anderen Teil der Welt spielen, ist diese Einführung nur eingeschränkt nutzbar.


Inhaltsverzeichnis

Die Welt - die Magie

Runen sind die Verkörperung von Magie. Die Magie-Rune verkörpert damit die Verkörperung vom Magie. Sie zu verstehen und zu meistern wird nur von wenigen Menschen gewollt oder gekonnt. Deswegen ist die Magie-Rune in Glorantha auch nicht oft zu finden.

Glorantha ist eine magische Welt. Sie ähnelt in vielerlei Hinsicht der Erde und man kann oft bestimmte Völker mit irdischen Völkern vergleichen. Jedoch können solche Vergleiche nur als grobes Beispiel gelten, da es auch zahlreiche wichtige Unterschiede gibt. Der größte Unterschied ist die Magie. Sie ist allgegenwärtig. Jeder Mensch kann Magie wirken und tut dies auch beim Arbeiten, beim Kämpfen, beim Fluchen oder bei der Hochzeit. Genauso ist die gesamte Umwelt Ausdruck von Magie. Symbol für die Magie sind die unterschiedlichen Runen.


Die Götter

Es gibt hunderte verschiedener Götter. Sie alle sind real in der Welt. Es gibt keine Natur, sondern alles sind Götter. Niemand wäre so dumm ihre Existenz zu bezweifeln. Jedoch betet man nicht alle an, sondern nur eine Auswahl - einen sogenannten Pantheon. So bilden z.B. die meisten Luft- und Erdgötter zusammen einen Pantheon und werden gemeinsam verehrt. Andere Pantheons sind z.B. Mond und Dunkelheit. Sie stehen zum Luft-Erdpantheon in Feindschaft. Wieder andere sind neutral, wie der Wasser-Pantheon. Die beiden wichtigsten Götter sind Orlanth, der König der Götter und Herr der Lüfte, und seine Frau und Königin Ernalda, die Erde und Versorgerin aller.


Das Land

Die Landschaft im Drachenpass ist schön, geradezu idyllisch. Es gibt Auen und Hügel, der Boden ist fruchtbar und das Wild reichlich. Vereinzelt findet sich eine kleine Siedlung und mit etwas Glück sogar ein magischer Ort.

Das Königreich Sartar liegt in der Region des Drachenpasses. Das Land besteht zum größten Teil aus Wäldern und Hügeln. Aber auch Berge, Täler und Ebenen lassen sich finden. Im Sommer wird es angenehm warm, im Winter nass, dunkel und kalt. Nachdem das Land für Jahrhunderte menschenleer war, wird es seit wenigen Generationen wieder besiedelt. Nur ein kleiner Teil des Landes ist bisher kultiviert. Immer wieder entdecken Menschen Spuren der alten Zivilisation und sogar Zeugnisse aus der Götterzeit.


Die Leute

Die Menschen leben in einer Ära, die man grob als Bronzezeit bezeichnen kann. Kommunikation zwischen den Ländern und Regionen ist sehr gering. 90% aller Menschen wohnen in ländlichen Gegenden und leben von der Landwirtschaft und der Viehzucht. Nur eine handvoll Siedlungen besteht, die den Namen "Stadt" verdient. Gute Inspriration können Filme wie Conan, Der 13. Krieger oder Troja bieten, oder Bücher wie Die Nebel von Avalon. Aber auch Asterix zeigt auf lustige Art typische Charaktere.


Die Helden

Jeder Mensch kann prinzipiell mit den Göttern kommunizieren und tut dies auch beim Beten und beim Gottesdienst. Die Götter gewähren einem dann eventuell eine Bitte und helfen bei der Ernte oder dem nächsten Raubzug gegen die Nachbarn. Darüberhinaus hat jeder Mensch auch die Chance selbst in die Götterwelt hinüber zu treten, um Magie zu erhalten und die Welt zu verändern. Tut er dies nur kurzfristig, befindet er sich auf einer Heldenqueste. Bleibt er auf der anderen Seite, wird er zu einem Helden oder gar zu einem neuen Gott.


Die Gesellschaft

Die wichtigste soziale und rechtliche Einheit ist die Sippe. Erst danach kommt das Individuum. Benachbarte Sippen können befreundet, verbündet oder verfeindet sein. Nichts davon heißt, dass man deswegen nicht Handel treibt oder sich überfällt. Innerhalb einer Sippe darf man nicht heiraten, stehlen oder Krieg führen. Als Unterteilung innerhalb einer Sippe gibt es noch Blutlinien, Haushalte und Individuen. Nach außen können sich Sippen zu Stämmen zusammenschließen. 24 Stämme bilden zusammen das Königreich Sartar. Daneben gibt es noch das Lunare Imperium, das derzeit die Besaztungsmacht bildet.

Die Hierarchie

Die Sozialstruktur von oben nach unten wird gebildet durch den Sippenchef, genannt Fürst. Neben ihm stehen der oder die Priester. Darunter kommen die Thanen. Das sind Männer und Frauen, die dem Fürst oder Priester die Treue geschworen haben und/oder eine herausgehobene Funktion in der Sippebesitzen, es sind z.B. Vollzeit-Krieger, der Rechtsprecher, die Vorsteher der Blutlinien und Heilige. In der Hierarchie unter ihnen kommen alle Freien Bauern mit genügend Land, um ihre Familie zu ernähren, das sind die sogenannten Karls. Darunter kommen die freien Leute, die nicht genügend Land für sich selbst besitzen und daher zusätzlich für die Karls arbeiten. Sie heissen Kötter. Ganz unten stehen die Thralls, Sklaven, die normalerweise aus benachbarten Sippen erbeutet wurden. Jemand, der keiner Sippe angehört, ist ein geächteter Krimineller.

Das Gesetz

Das Gesetz wird mündlich überliefert und von sogenannten Rechtsprechern gepflegt. Jemanden zu töten ist erlaubt, man muss jedoch seiner Sippe Wergeld für den Verlust der Arbeitskraft bezahlen. Jemanden heimlich zu töten, ist nicht nur Mord und zieht irdische Konzequenzen nach sich. Wenn es ungesühnt bleibt, kann auch den Zorn der Götter herbeirufen. Streitfälle werden gemäß der Traditionen durch die Sippe geschlichtet. Strafen reichen von Enteignung bis zu Verbannung.


Die Geschlechter

Männer führen Kriege. Deswegen denken Männer sie seien das starke Geschlecht. Frauen im Königreich Sartar wissen jedoch, dass sie keine Muskeln und keine Waffen brauchen, um ihre Ziele durchzusetzen, denn es gibt immer einen anderen Weg.

Männer und Frauen sind gleich wichtig, haben aber unterschiedliche Rechte und Pflichten. Männer beten den Wind an und sind wie dieser stürmisch, unberechenbar und gewalttätig. Frauen beten die Erde an und sind pragmatisch, ruhig und berechnend. Männer führen Krieg und vertreten die Sippe nach außen. Frauen führen den Haushalt und haben oft innerhalb der Sippe das Sagen. Diese Regeln sind in 80% der Fälle zutreffend. Der Rest sind Ausnahmen, die gesellschaftlich ebenso akzeptiert und respektiert sind.


Die Kleidung

Jeder freie Mensch besitzt zumindest zwei Sätze Kleidung. Einmal für die tägliche Arbeit einfacher Stoff aus Leinen oder Wolle, mit Sandalen oder ohne. Und zum anderen feine, bunte, verzierte Kleidung, die nur bei besonderen Anlässen getragen wird.


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